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Vokalensamble Querbeat spendet für die "Sonnenkinder"

Spende Querbeat für HfpK

Bereits zum 19. mal fand am 10.12.2017, im Rahmen des Luzia-Marktes in Rech an der Ahr, wieder das traditionelle Adventssingen des Vokalensembles „Querbeat“ statt. In der Kirche des Ahrtalortes versetzte Querbeat die Zuhörer in vorweihnachtliche Stimmung mit einer bunten Mischung von Weihnachtsliedern. Das Repertoire umfasste klassische Weihnachtslieder, wie „Maria durch ein Dornwald ging“, moderne Lieder wie „White winter hymnal“ von Pentatonix oder „Hallelujah“ von Leonard Cohen, sowie auch Lieder in rheinischer Mundart. Das Vokalensemble besteht aus 9 Sängerinnen und Sänger aus Rech, Meckenheim und Rheinbach.

Nicht nur das Singen hat jahrelange Tradition, sondern auch die damit verbundene jährliche Spendensammlung für einen guten Zweck, für bedürftige Menschen. Das Projekt „Sonnenkinder“ des Vereins Hilfe für psychisch Kranke in Bonn hat die Sängerinnen und Sänger von Querbeat sehr berührt und wurde als Spendenempfänger ausgewählt. In dem Projekt geht es um die Unterstützung von Kindern psychisch kranker Eltern. Eine beachtliche Spendensumme in Höhe von 1126,66 € konnte am 31.01.2018 an den stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins Hilfe für psychisch Kranke, Herrn Uwe Flohr und die langjährige Betreuerin des Projektes Frau Dorle Durban übergeben werden. Das Vokalensemble „Querbeat“ bedankt sich bei allen Zuhörern und Spendern, die diese schöne Summe möglich gemacht haben und freut sich bereits auf den kommenden Luzia Markt am 09.12.2018 in Rech.

Achtung!!! Neuer Ort für die Angehörigengespräche an jedem 3. Mittwoch im Monat!

Ab 20. Juni treffen sich die Angehörigen von psychisch Kranken in der Lennéstr. 48, Herz-Jesu-Hof zum Gespräch.

Am 16. Mai ist das Treffen zum letzten Mal in der Thomas-Mann-Str. 36.

HfpK Jahresbericht Titel-BlattVortrag IntegrationVortrag Rechtliche

Presseinformation
Hilfe für psychisch Kranke e.V. Bonn/Rhein-Sieg stellt Jahresbericht 2016 vor. Unser oberstes Ziel seit 1980 ist es, durch eine aktive Aufklärungsarbeit und ein umfassendes Angebot von Gesprächen, einem Krisentelefon für psychosoziale Notfälle, einem Offenen Begegnungscafe und drei Projekten Informations,-Beratungs-und Präventionsarbeit im Sinne von ,Hilfe zur Selbsthilfe' für psychisch Kranke und deren Angehörige in der Region Bonn zu leisten.

Beratung, Gespräche, Informationen 2016 fanden insgesamt 1.531 Gespräche statt. Das waren Einzelgespräche in der Geschäftsstelle, Beratungstelefonate in der Geschäftsstelle, Angehörigen-Gespräche, Gespräche im Offenen Begegnungscafe, Telefongespräche über die privaten Telefonanschlüsse und Gespräche durch das Krisentelefon in psychosozialen Notfällen (Das Krisentelefon wird zusammen mit dem Bonner Verein für gemeindenahe Psychiatrie durchgeführt).

"Seele trifft auf Schule"
Psychische Erkrankungen bei jungen Menschen - Ein Informationsprojekt für Schulen - Dieses Projekt wendet sich durch Informations- und Fortbildungsveranstaltungen an Schüler, Pädagogen und Eltern. 2016 wurden elf Veranstaltungen in der Region Bonn mit ca. 502 Personen durchgeführt. In der Zeit von 2002 bis 2016 beteiligten sich ca. 5.274 Personen an den fünfundneunzig Veranstaltungen. 2016 wurden die 2015 gestarteten ,Workshops für Eltern' erfolgreich weitergeführt.

"Externes Arbeitstraining" Integration in das Arbeitsleben in Bonn
Mit diesem Projekt werden psychisch erkrankte Menschen beim Wiedereinstieg ins Berufsleben am ersten Arbeitsmarkt unterstützt. Diese Maßnahme stellt eine spezielle Maßnahme innerhalb der psychiatrischen Versorgung der Stadt Bonn dar.

Insgesamt stehen den Trainierenden 48 Arbeitsplätze am ersten Arbeitsmarkt zur Verfügung. Für 35 Plätze ist die Stadt Bonn und für 13 Plätze das Jobcenter Bonn der zuständige Kostenträger. 2016 nahmen insgesamt achtundsechzig Personen am Externen Arbeitstraining teil. Vierzig Personen beendeten im Berichtszeitraum de Maßnahme. Von 1991 bis 2016 haben 1.546 Trainierende am Externen Arbeitstraining teilgenommen.

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Nach über sechsjähriger Tätigkeit beendet Hilfe für psychisch Kranke e.V. Bonn/Rhein-Sieg (HfpK) die Maßnahme "Sonnenkinder".

HfpK hat auf seiner Vorstandssitzung vom 4.10.2017 beschlossen, die Maßnahme "Sonnenkinder" Angebote für Kinder und Jugendliche von psychisch kranken Eltern zum 31.3.2018 zu beenden. Dieser Entschluss ist uns nicht leicht gefallen, da uns die "Sonnenkinder" und deren kranke Eltern seit über sechs Jahren sehr ans Herz gewachsen sind. Gerade Kinder und Jugendliche in einer schwierigen Lebensphase bedürfen der Hilfe und Begleitung und diese in einer zuverlässigen Kontinuität. Dieses kostenlose Angebot konnte nur so lange ohne öffentliche Fördermittel bestehen, weil wir uns sehr ehrenamtlich engagiert haben. Dennoch mussten wir bereits seit zwei Jahren mit einer steigenden finanziellen Unterdeckung leben. Nunmehr ist abzusehen, dass wir die Maßnahme "Sonnenkinder" nicht ohne öffentliche Fördermittel weiterführen können.
Prävention wird unverständlicherweise einfach nicht bezahlt.

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Wir stehen seit geraumer Zeit mit den Eltern der "Sonnenkindern" und mit ähnlichen Einrichtungen im Raum Bonn im Gespräch, um alternative Angebote zu vermitteln. Was bleibt von unserer Kinder- und Jugendarbeit bestehen: Unsere Maßnahme "Seele trifft auf Schule" Psychische Erankungen bei jungen Menschen - Ein Informationsprojekt für Schulen -

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle unter 02228 / 2 891 491 oder per Mail unter info@hfpk.de.

Mit freundlichen Grüßen von Peter Breuer
Vorsitzender Hilfe für psychysch Kranke e.V. Bonn/Rhein-Sieg

Maßnahmen Web

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Helmholtz-Gymnasium Bonn
Kollegiums-Fortbildung „Seele trifft auf Schule“

Helmholtz Gymnasium Bonn Kollegiums-Fortbildung 'Seele trifft auf Schule'

Am 5. Februar 2018 fand eine Lehrerfortbildung zum Thema “psychischen Erkrankungen” statt. Psychische Erkrankungen treffen junge und alte Menschen ohne Rücksicht auf den sozialen Status, das Geschlecht, den Bildungsstand, das Alter oder die ethnische und religiöse Zugehörigkeit.

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Sie treten vorwiegend in Staaten mit zunehmendem Wohlstand auf. Weil das so ist, führt die Hilfsorganisation “HfpK e.V” aus Bonn seit sechzehn Jahren Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema ‚Psychische Erkrankungen‘ in weiterführenden Schulen in der Region Bonn/Rhein-Sieg durch. Dieses Angebot wird dringend gebraucht und ist stark nachgefragt, denn ausreichendes Wissen um psychische Erkrankungen ist in der Bevölkerung zu wenig verbreitet, und alte Vorurteile und Tabus bestehen weiter. Vielfach unbekannt ist immer noch, dass die erfolgreiche Behandlung psychischer Krankheiten in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht hat. Der Leidensweg vieler Betroffener und ihrer Familienangehörigen könnte erheblich kürzer sein, wenn eine erforderliche psychiatrische Behandlung unverzüglich aufgenommen würde.

Das Robert-Koch Institut Berlin hat über einen langen Zeitraum die Entwicklung der Kinder-und Jugendgesundheit in Deutschland untersucht. Diese weist auf eine besorgniserregende Verlagerung von somatischen zu psychischen Erkrankungen hin. Die Weltgesundheitsorganisation Rom erwartet eine signifikante Zunahme der psychischen Erkrankungen bei jungen Menschen in den nächsten Jahren. Diese bedrückende Ausgangslage hat HfpK e.V 2002 veranlasst, mit der Pilotphase des Projektes „Seele trifft auf Schule“ zu starten. Nach und nach kamen neben den Schüler/Innen weitere Zielgruppen hinzu wie die Eltern, die Lehrkräfte und auch Sonderpädagogen/Innen und Schulsozialarbeiter/Innen. Die Veranstaltungen werden moderiert und trialogisch durchgeführt. Das heißt, neben einem Betroffenen werden ein betroffener Angehöriger und eine Pflegefachkraft aus der Psychiatrie eingebunden und geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter.

Ebenso wird das Beratungsangebot von HfpK e.V. vorgestellt. „Seele trifft auf Schule“ ist ein Erfolgsprojekt. Am 3.5. 2017 führten wir die einhundertste Veranstaltung in der Europaschule Troisdorf. Wir waren in 2016 und 2017 ‚ausgebucht‘ und die Veranstaltungen für 2018 sind bereits alle terminiert. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Projektleitung Angela Ehlert unter: Angela.Ehlert@gmx.de oder mobil unter: 01522/169 74 25.

Seele trifft auf Schule Team

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Konzept der Maßnahme „Beratung“ in HfpK e.V. Bonn-Rhein/Sieg

Wer ist ‚Hilfe für psychisch Kranke e.V. Bonn/Rhein-Sieg‘?

Hundert Mal Seele trifft auf Schule - Hfpk

‚Hilfe für psychisch Kranke Bonn/Rhein-Sieg e.V.’ (HfpK) ist eine Interessenvertretung für Angehörige und deren psychisch erkrankte oder behinderte Familienmitglieder. Seine Aufgaben sind die Unterstützung der Angehörigen und die Hilfestellung für die betroffenen Familienmitglieder zur Bewältigung der Krankheit und zur Reintegration in das gesellschaftliche und berufliche Leben. Seit 1980 arbeiten wir ehrenamtlich im Bereich der Sozialpsychiatrie und bieten als ‚Hilfe zur Selbsthilfe’ Auskünfte, Beratungen, Informationen, Gespräche, Veranstaltungen und Projekte an. Der Verein hat ca. 130 Mitglieder und Förderer in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis.

Als eine Interessenvertretung für Angehörige von psychisch Kranken kennen wir die besonderen Schwierigkeiten, die zu Beginn einer psychischen Erkrankung beim Betroffenen und im sozialen Umfeld auftreten oder sich im weiteren Verlauf entwickeln können. Die Vielzahl der Fragen und Probleme um Krankheitseinsicht, Arztwahl, ambulante oder stationäre Behandlung, Verständnis und Akzeptanz der Therapie, Arbeits- und Ausbildungsverhältnis, Versorgungsangelegenheiten, privat- oder strafrechtliche Konflikte, Unterbringung, Betreuung u.v.a.m. können schnell alle Beteiligten überfordern.

I. Angebote der Beratung seit 1980 (aktueller Stand: August 2017)

Einzelberatung telefonisch und persönlich: jeden Dienstag und Donnerstag von 10.30-12.30 Uhr in der Geschäftsstelle Kaiserstraße 79, Bonn. Kostenlos.
Angehörigengesprächskreis: Ab 20. Juni treffen sich die Angehörigen von psychisch Kranken in der Lennéstr. 48, Herz-Jesu-Hof zum Gespräch. Am 16. Mai ist das Treffen zum letzten Mal in der Thomas-Mann-Str. 36.
Unterstützung der telefonischen Beratung des Bundesverbandes für Angehörige durch einzelne Mitglieder (Selefon) Krisentelefon im Auftrag der Stadt Bonn und in Kooperation mit dem Bonner Verein für Betroffene, Angehörige und Freunde, Nachbarn Auskunft erteilen auch erfahrene Mitglieder unter ihrem privaten Telefonanschluss Beratung bei öffentlichen Veranstaltungen wie Gesundheitstage, Woche der seelischen Gesundheit, Ehrenamtstag, Selbsthilfetag etc.
Im Vereins-Projekt „Seele trifft auf Schule“ steht nach der Informationsveranstaltung an der jeweiligen Schule eine Angehörige/ein Angehöriger eine Zeitlang für die Schüler, Lehrer oder Eltern zur Beratung zur Verfügung und verweist außerdem auf unsere diversen Beratungsangebote In der Maßnahme „Externes Arbeitstraining“ beraten unsere fest angestellten Mitarbeiter/innen die psychisch Kranken Teilnehmenden der Maßnahme und auch die Unternehmen im Umgang mit den Erkrankten Trialogischer Beirat: beim Aufbau und der Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements beraten wir als Angehörige die psychiatrischen Träger von Einrichtungen für psychisch Kranke und bewerten z.B. die Arbeit der Sozialpsychiatrischen Zentren (Bonner Verein)

II. Haltung, Methodik, Inhalt bei unseren Beratungsaktivitäten

a) Aktives Zuhören
Aktives Zuhören ist die grundlegende Haltung bei unserer ehrenamtlichen Tätigkeit. Durch das Zuhören und Ermuntern zum Sprechen spüren die Ratsuchenden Mitgefühl und Interesse. Sie fühlen sich am richtigen Ort und in ihrer schwierigen Lebenssituation angenommen. Es ist heilsam, sich in der geschützten Atmosphäre einer Gruppe, die Ähnliches erlebt hat, öffnen und mitteilen zu können. Und in der Begegnung mit einem einzelnen Angehörigen des Vereins wird oft die Geduld und das Schenken von Zeit für die Nöte des Ratsuchenden als sehr wohltuend empfunden. Im Erzählen strukturieren die betroffenen Angehörigen zudem die Ereignisse, die momentane Situation wird klarer. Je häufiger die Menschen zu den Beratungsangeboten kommen, umso mehr wächst das Vertrauen, die Tiefe des Gespräches und das Gefühl der Verbundenheit untereinander, sowie die Beziehung zwischen Einzelnen. Auf die Schweigeverpflichtung über die Gesprächsinhalte und Namen wird zum Anfang jedes Treffens hingewiesen. Wer möchte, hat die Möglichkeit, den gleichen Ansprechpartner bei der telefonischen Beratung, Einzelberatung oder im Angehörigenkreis zu wählen. Einige der Mitglieder von HfpK e.V. sind dazu im Flyer (und unter www.hfpk.de) mit ihrer privaten Telefonnummer angegeben!

b) Was bieten wir außer Zuhören?
So können Betroffene ihre Sorgen und konkreten Probleme darlegen und wir gewinnen als erfahrene Angehörige einen Eindruck über die familiäre und Beziehungssituation, sowie über den aktuellen Zustand des Angehörigen.
Unsere Unterstützung erfahren die Angehörigen in vielfältiger Weise, z.B. darin
- zur Selbstsorge zu motivieren
- ein Stressmanagement zu entwickeln
- Mut zu machen, anstehende wichtige Entscheidungen zu treffen
- Gewissensfragen zu erörtern
- die Kommunikation im Umgang mit dem Kranken zu klären
- geduldiges Spiegeln der Emotionen
- kontinuierliches Reflektieren der eigenen Situation und des eigenen Verhaltens: Abgrenzung? Co-Abhängigkeit? Umgang mit Überlastung und Stress!
- Stärkung der psychischen Widerstandsfähigkeit/Belastbarkeit (statt Resilienz)
- Entwickeln neuer Perspektiven für die eigene Entfaltung und Lebensgestaltung
- Klärung des Umgangs mit Freunden, Kollegen und Verwandten in der neuen Situation (Offenheit, Verstecken, Abwägen)

c) Praktische, sachliche Unterstützung durch Informationen über
- Institutionen aus dem Gesundheitswesen, die in akuter Situation in Bonn/Rhein-Sieg hilfreich sein können
- Betreuungsrecht
- Betreutes Wohnen (ambulant, stationär)
- Einweisung nach PsychKG
- Finanzierung des Kranken (Grundsicherung, Sozialhilfe)

d) Gemeinwesenorientierung
Psychische Erkrankungen treffen Menschen ohne Rücksicht auf den sozialen Status, das Alter und Geschlecht, den Bildungsstand, die religiöse oder ethnische Zugehörigkeit. Dennoch gelten psychische Erkrankungen immer noch als Tabu.
Wir tragen durch unsere Beratungsaktivitäten in der Gruppe zur Anti-Stigma-Arbeit bei. Zum einen erkennen die Angehörigen, dass es viele andere Menschen gibt, die ein ähnliches Schicksal teilen und offen über ihre Erfahrungen und kranken Angehörigen sprechen. Sie fühlen sich nicht mehr so ausgegrenzt und als Außenseiter, die niemand versteht.
An den Informationsständen, in denen wir auch zur Beratung zur Verfügung stehen, dokumentieren wir, dass wir als Personen zu unserer Betroffenheit als Angehörige in der Öffentlichkeit stehen! Ob auf dem Bonner Münsterplatz, Marktplatz, auf den Bad Godesberger Gesundheitstagen, im Rhein-Sieg-Kreis oder in Köln stellen wir uns allen, die mit uns sprechen wollen, zur Verfügung und sprechen offen über unsere Erfahrungen!
Bei allen Veranstaltungen in der Familienbildungsstätte „outen“ einige von uns sich als Angehörige und weisen auf die Beratungsmöglichkeiten hin.
Bei öffentlichen Filmvorführungen u.v.m. sind wir klar als Angehörige zu erkennen und zu identifizieren. Bei Mitgliedertreffen von anderen Vereinen und Arbeitskreisen, städtischen Zusammenkünften u.a.m. stehen wir für den HfpK und unsere Betroffenheit. Und natürlich im Bekannten- Verwandten- und Kollegenkreis machen wir keinen Hehl aus unserer Situation und tragen so insgesamt zur Enttabuisierung der psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft bei!

IIIa. Fortbildungsangebot für Angehörige

- Vorträge zu „Behindertentestament“, Betreuungsrecht u.a. rechtlichen Fragen
- Vorträge und Seminare zu psychischen Erkrankungen
- Seminare zur Selbstreflexion, z.b. zu Co-Abhängigkeit, Mitfühlen statt Mitleiden etc. (Vorträge und Seminare finden in Kooperation mit Kath. Familienbildungsstätte Bonn statt)
- Hinweis auf Psychose-Seminar und Gruppe für Angehörige von depressiven Menschen in der LVR-Klinik
- Filmvorführungen mit anschl. Gespräch mit Fachleuten (Kooperation: Rex-Kino)

IIIb. Fortbildungsangebot für Berater

- Seminare vom Paritätischen Selbsthilfeverband zu psychischen Erkrankungen, dem Umgang mit den Erkrankten, Leitung von Selbsthilfegruppen etc.
- Seminare des Landesverbands Angehörige psychisch Kranker zur Selbstfürsorge von Angehörigen und Ehrenamtlichen
- Regelmäßige Supervisionsgruppe für die Berater durch die Psychologin der Telefonseelsorge

IV. Aktivitäten mit Multiplikatoren

- Regelmäßige Hospitation in der Angehörigenberatung von Studierenden der Sozialmedizin, vermittelt durch die Selbsthilfe Kontaktstelle Bonn/Rhein-Sieg
- Angehörige treffen sich mit psychiatrischen Pflegern der Uni-Klinik zum Gespräch - Angehörige tauschten sich mit Polizisten aus
- Ausblick: Austausch mit Studierenden, Schilderung des Alltags mit einem Kranken

V. Mitglieder- und Angehörigenpflege

- Offenes Begegnungscafé: Vortrag, Musik, Gespräch bei Kaffee und Kuchen (unregelmäßig 2- 3 x im Jahr); im Oktober 2017 Ausstellung von Kunstwerken einiger psychisch erkrankter Angehöriger

VI. Anfallende Kosten des Bereichs „Beratung“ des HfpK:

- Allgemeine Bürokosten (Telefon, Porto, Büromiete, Papier….)
- Flyer zum Beratungsangebot
- Referenten-Honorare für Vorträge und Seminare in der Kath. FBS
- Beraterfortbildungen (Seminarkosten, Unterbringung, Fahrtkosten)
- Raummiete für das Treffen des Angehörigenkreises

VII. Folgende Statistische Daten werden erhoben:

• Wie viele Anrufe gehen ein?
a) privat
b) Einzelberatung in Geschäftsstelle
c) Bundesverband
d) Krisentelefon

• Teilnehmende an Angehörigengesprächen an jedem 3. Mittwoch im Monat
• Teilnehmende an Vorträgen/Filmvorführungen etc.
• Ratsuchende Di und Do in Geschäftsstelle
• Teilnehmende am Begegnungscafé

VIII. Kooperationspartner/Netzwerke/Mitgliedschaften

Mitgliedschaften:

Der Paritätische,  NRW
Landesverband NRW der Angehörigen psychisch Kranker e.V.
Bundesverband der Angehörigen psychisch kranker Menschen e.V.
Dachverband Gemeindepsychiatrie  e.V.
Behindertengemeinschaft Stadt Bonn e.V.
Kindernetzwerk Deutschland e.V.
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder psychisch kranker Eltern

Kooperationen:
Kindertagesstätte Pauline, Siegburg
Stadt Bonn
Rhein-Sieg-Kreis
Jobcenter Bonn
Malteser-Johanniter Johanneshaus, Bonn
Kath. Familienbildungsstätte, Bonn
Bonner Verein für gemeindenahe Psychiatrie

Netzwerke:
Selbsthilfe Kontaktstelle Bonn
Diakonie
Caritasverband
Uni-Klinik, Bonn
LVR Klinik, Bonn

IX. Konzept und Ansprechpartner

Folgende BeraterInnen haben das Konzept unter Beteiligung der Vorstände des HfpK e.V. erstellt:
Angela Böttges, Dorle Durban, Markus Naaf, Bernhard Preuss.
Ansprechpartnerin für die Maßnahme „Beratung“: Angela Böttges

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